
Die Royal Navy des Vereinigten Königreichs hat Studien gestartet, um unbemannte Überwachungsschiffe einzuführen, die Luftbedrohungen in Echtzeit erkennen können.
Die Initiative, die mit dem Projekt HORUS verbunden ist, zielt darauf ab, die Beschaffung von Systemen zu beschleunigen, die die Überwachungsfähigkeit gegen Drohnen, Kampfflugzeuge und Marschflugkörper in zunehmend umkämpften maritimen Umgebungen erweitern.
Der Fokus des Programms liegt auf Schnelligkeit und der Nutzung bereits ausgereifter Technologien. Das Verteidigungsministerium plant, verfügbare Lösungen vom Markt auszuwählen und sie innerhalb eines kurzen Zeitraums von vier bis sechs Monaten in Betrieb zu nehmen, wobei Anbieter bevorzugt werden, die zuverlässige Systeme schnell liefern können.
Der Ansatz setzt auf ein verteiltes Netzwerk von Sensoren, die auf unbemannten Plattformen installiert sind, und bildet ein „System von Systemen“. Diese Strategie ermöglicht es, die Überwachungsabdeckung zu geringeren Kosten zu erweitern und gleichzeitig die gesammelten Daten in fortschrittlichere Waffensysteme zu integrieren, wodurch die Effizienz der Marineoperationen erhöht wird.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Autonomie dieser Plattformen, die bis zu 90 Tage ohne Wartung vor Ort im Einsatz bleiben sollen. Ziel ist es, Risiken für die Besatzungen zu reduzieren und die Abhängigkeit von bemannten Mitteln zu verringern, während gleichzeitig eine kontinuierliche Überwachung großer Seegebiete gewährleistet wird.
Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @RoyalNavy | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
